Mammographie-Screening

In Deutschland werden gesunde Frauen zwischen 50 und 69 Jahren im Rahmen des bundesweiten Mammographie-Screenings alle zwei Jahre zu einer Mammographie eingeladen. In diesem Alter ist das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, relativ hoch.

Das Screening im Raum Aachen-Düren-Heinsberg wird seit 2009 angeboten.

Wir sind aktive Partner des Mammographie-Screenings Aachen-Düren-Heinsberg und betreiben mit unseren Kooperationspartnern am Theaterplatz 6-8 in 52062 Aachen eine eigenständige Praxis für das Mammographie-Screening.

Die Einladungen zu der Röntgenuntersuchung werden zentral in Düsseldorf landesweit ausgestellt. Hierauf haben wir keinen Einfluss. Sollten Sie über mehr als zwei Jahre keine Einladung erhalten haben oder bereits vorher eine Untersuchung wünschen, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter. Wir helfen Ihnen gerne. Fragen Sie uns auch, falls der auf der Einladung genannte Termin ungünstig ist. In Rücksprache mit der Einlade-Stelle kann er geändert werden. Sie können sich auch direkt an die Einlade-Stelle wenden, per E-Mail an infonospam@masc-no.de oder mithilfe des PDF-Meldeformulars.

Das Mammographie-Screening wird wissenschaftlich begleitet. Dabei wird z.B. untersucht, ob diese Methode wirklich hilft, den Brustkrebs besser zu bekämpfen. In jedem Bundesland sind zentrale Ausbildungs- und Koordinationszentren eingerichtet worden, die so genannten Referenzzentren. Für NRW liegt dieses in Münster. Auf www.referenzzentrum-ms.de finden Sie weiterführende aktuelle Informationen zum Mammographie-Screening.

Vorbereitung auf die Untersuchung

Die Mammographie sollte in der ersten Hälfte des Zyklus, etwa 1 Woche nach der Regelblutung, durchgeführt werden. In dieser Zyklusphase ist das Drüsengewebe etwas aufgelockert, so dass einerseits die Qualität der Aufnahmen verbessert wird und andererseits die Brust nicht so druckempfindlich ist.

Bitte verwenden Sie am Untersuchungstag kein Deodorant, keine Körpercremes und keinen Körperpuder! Das dient der Qualtitätsverbesserung des Röntgenbildes und erleichtert die Auswertung.

Falls in der Vergangenheit schon eine Mammographie durchgeführt wurde, sollten die Voraufnahmen unbedingt mitgebracht werden. Da es sich bei der Mammographie um eine Röntgenaufnahme handelt, sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen sein.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Bei der Mammographie steht die Patientin vor dem Untersuchungsgerät. Die Medizinisch-Technische Röntgen-Assistentin (MTRA) bespricht mit der Frau den Ablauf. Mit einer Plexiglasplatte wird die Brust dann vorsichtig zusammengedrückt. Die Aufnahme wird ausgelöst. Sofort danach lässt der Druck automatisch nach.

Wichtig zu wissen ist, dass der Druck für eine gute Bildqualität erforderlich ist. Die Kompression der Brust kann unangenehm, manchmal auch schmerzhaft sein. Der Druck ist aber notwendig, um mit möglichst geringer Strahlendosis aussagekräftige Aufnahmen erstellen zu können. Die für ein gutes Mammogramm erforderliche Strahlendosis ist durch technische Entwicklungen der letzten zehn Jahre konstant zurückgegangen.

Es werden zwei Aufnahmen pro Brust angefertigt: Eine von oben nach unten sowie eine schräg-seitliche Aufnahme. Danach werden die Aufnahmen nachverarbeitet und an die Befundungsstation übertragen. Das dauert wenige Minuten.

Der Arzt führt dann eine Tastuntersuchung durch und bespricht dann das Ergebnis mit der Patientin. Falls erforderlich, werden zusätzliche Untersuchungen veranlasst, z. B. eine Ultraschalluntersuchung der Brust (Mammasonographie).

Die Ultraschalluntersuchung der Brust (Mammasonographie) wird mit hochauflösendem Schallkopf durchgeführt. In Ergänzung zur Mammographie kann zwischen soliden und flüssigkeitsgefüllten Knoten (Zysten) unterschieden werden. Auch können bei sehr dichtem Drüsengewebe manchmal krankhafte Prozesse erkannt werden, die mammographisch verborgen bleiben. Eine Großzahl bösartiger Erkrankungen der Brust entwickeln jedoch frühzeitig kleinste Kalkablagerungen, die methodenbedingt sonographisch nicht nachweisbar sind, mammographisch dagegen schon sehr früh.

Die Mammographie und die Sonographie sind also Verfahren, die sich gegenseitig ergänzen können.

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